Stromspartipps

 

Schon mit geringem Aufwand können Sie in Ihrem Haushalt eine ganze Menge Strom sparen. Mit Hilfe unserer Stromspartipps finden Sie in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus sicherlich noch einiges Sparpotenzial.

Ihr Geldbeutel und die Umwelt werden es Ihnen danken – auch wenn Sie sich für einen preisgünstigen Ökostrom-Anbieter entschieden haben.

 

 

In der Küche:

  • Arbeitet Ihr Kühlschrank oder Gefriergerät energieeffzient? Geräte der jüngsten Generation verbrauchen sehr viel weniger Strom als zehn oder gar 20 Jahre alte Kühl- und Gefrierschränke. Wenn Sie Ihr altes durch ein stromsparendes neues Gerät ersetzen wollen, achten Sie auf die Energieeffizienzklasse des Gerätes: Sie sollte mindestens A, besser A+ oder A++ sein.
  • Stellen Sie Ihren Kühl- oder Gefrierschrank nicht neben die Heizung, den Herd oder eine andere Wärmequelle. Dort verbrauchen die Geräte nämlich mehr Strom, um die Kühltemperatur im Inneren zu halten, als an einer kühleren Stelle.
  • Lassen Sie die Kühl- oder Gefrierschranktür nicht unnötig lange offen! Denn je mehr Kälte aus dem Inneren entweicht, desto mehr Strom benötigt das Gerät, um wieder die richtige Kühltemperatur zu erreichen.
  • Tauen Sie Ihr Gefriergerät ab, wenn sich darin eine Eisschicht gebildet hat. Denn eine solche Eiskruste ist ein wahrer Energiefresser. Und sie kann ein Hinweis darauf sein, dass die Tür nicht dicht schließt – noch ein Energiefresser.
  • Stellen Sie keine warmen Speisen oder Getränke in den Kühl- oder Gefrierschrank, sondern nur gut Abgekühltes.
  • Überprüfen Sie die Innentemperatur Ihres Kühlschrankes. Sieben Grad reichen völlig, um Lebensmittel frisch zu halten.
  • Schalten Sie die Geschirrspülmaschine erst an, wenn sie voll ist. Auf das Trockenprogramm können Sie in vielen Fällen verzichten: Schalten Sie die Maschine gleich zu Beginn des Trockenprogramms aus und öffnen Sie die Klappe. Das Wasser auf ihrem Geschirr verdampft auch ohne Heizung und Gebläse fast vollständig.
  • Nutzen Sie die Restwärme Ihres Herdes. Schalten Sie also Herdplatten und Backofen schon ein paar Minuten vor Ende der Garzeit aus.
  • Auch wenn es das Rezept empfiehlt - das Vorheizen des Backofens ist meist überflüssig. Bei empfindlichen Teigen wie Biskuit oder ähnlichem sollten Sie den Ofen allerdings weiterhin vorheizen.
  • Beim Kochen von Kartoffeln, Gemüse, Eiern etc. reicht es, wenn Sie den Topfboden etwa einen Zentimeter hoch mit Wasser bedecken. Das Kochgut gart dann im Wasserdampf. Vorausgesetzt, der Topf hat einen gut schließenden Deckel!
  • Setzen Sie beim Kochen immer den passenden Deckel auf den Topf. So kann nicht unnötig viel Energie aus dem Topf entweichen und die Garzeit verkürzt sich spürbar. Noch schneller kochen Sie mit einem Schnellkochtopf – und Sie sparen noch mehr Strom.
  • Ein Induktionsherd verbraucht etwa ein Viertel weniger Strom als ein herkömmlicher Herd. Wenn Sie sich sowieso einen neuen Herd anschaffen wollen, ziehen Sie doch auch einen Induktionsherd in Erwägung!
  • Machen Sie nur soviel Wasser heiß, wie Sie tatsächlich z. B. für Ihren Tee brauchen. Und verwenden Sie einen Wasserkocher – das ist sparsamer, als wenn Sie das Wasser in einem Kessel auf dem Herd zum Kochen bringen.
  • Elektrische Dosenöffner, Elektromesser usw. – es gibt eine ganze Menge Elektrogeräte, die man nicht wirklich braucht. Vielleicht finden Sie in Ihrer Küche auch das eine oder andere Gerät, von dem Sie sich trennen könnten?

Beim Wäschewaschen:

  • Normal verschmutzte Wäsche wird schon bei 60 Grad tadellos sauber, oft reichen reichen auch 30 oder 40 Grad. Auf den Kochwaschgang können Sie also ganz verzichten, und meistens ist auch der Vorwaschgang überflüssig.
  • Waschen Sie erst dann, wenn die Trommel Ihrer Maschine gut gefüllt ist. Muss doch einmal eine halb volle Trommel gewaschen werden, wählen Sie das Sparprogramm Ihrer Waschmaschine.
  • Ein Wäschetrockner ist zwar bequem, aber auch ein Stromfresser – und oft kann man darauf verzichten. Ihre Wäsche und Ihre Stromrechnung werden es Ihnen danken! Auch für den Wäschetrockner gilt: Nur anschalten, wenn die Trommel voll ist.

Bei der Beleuchtung:

  • Verwenden Sie Energiesparleuchten. Sie sind vor allem dort sinnvoll, wo das Licht in der Regel länger brennt, denn häufiges An- und Ausschalten tut ihnen nicht besonders gut. Energiesparleuchten sparen nicht nur Strom, sondern haben auch eine deutlich längere Lebensdauer als herkömmliche Glühbirnen.
  • Platzieren Sie die Lampen in Ihrer Wohnung und an Ihrem Arbeitsplatz so, dass das Licht gut ausgenutzt wird. Schalten Sie die Lampen, die Sie gerade nicht benötigen, aus.
  • Nutzen Sie so weit wie möglich das Tageslicht aus. Verzichten Sie auf große Pflanzen auf der Fensterbank oder dichte, dunkle Vorhänge vor den Fenstern.
  • Im Flur oder bei der Außenbeleutung können Sie das Ein- und Ausschalten der Lampen Bewegungsmeldern überlassen. Dann bleibt keine Lampe unnötig lange brennen!

Computer und Fernseher:

  • Lassen Sie Fernseher, Stereo-Anlage, Computer etc. nicht im Stand-by-Betrieb, sondern schalten Sie sie ganz aus.
  • Schalten Sie Ihren Computer aus, wenn Sie eine längere Arbeitspause einlegen. Denn ein Computer verbraucht auch dann viel Strom, wenn nicht an ihm gearbeitet wird. Denken Sie auch daran, den Monitor abzuschalten! Bildschirmschoner gehören übrigens auch zu den Stromfressern.
  • Stellen Sie Ihren Computer so ein, dass er bei kürzeren Arbeitspausen automatisch in den Stromsparmodus wechselt.
  • Verwenden Sie Steckerleisten mit integriertem Schalter und schalten Sie die Leisten aus, wenn Sie die daran hängenden Geräte nicht mehr benutzen. Noch bequemer sind gerade bei PCs Master-Slave-Steckdosen.

Und allgemein:

  • Schalten Sie alle Elektrogeräte in Ihrer Wohnung aus, bevor Sie in Urlaub fahren. Am Besten, Sie ziehen auch gleich noch die Netzstecker. Bei Kühl- und Gefrierschrank natürlich nur dann, wenn keine verderblichen Lebensmittel darin sind.
  • Viele Elektrogeräte verfügen heute über Energiespartasten. Nutzen Sie sie!
  • Messen Sie den Stromverbrauch Ihrer Elektrogeräte. So finden Sie heraus, welche Geräte wie viel Strom verbrauchen. Mit Sicherheit entdecken Sie dabei noch Sparmöglichkeiten. Manche regionale Energieversorger und Verbraucherberatungsstellen stellen Strommessgeräte leihweise zur Verfügung.
  • Bei vielen Haushaltsgeräten muss der Handel laut Gesetz den Energieverbrauch angeben, unter anderem bei Kühl- und Gefrierschränken, Herden und Waschmaschinen. Nach ihrem Stromverbrauch werden die Geräte in die Effizienzklassen A (sehr niedriger Verbrauch) bis G (sehr hoher Verbrauch) eingeteilt. Wenn Sie sich ein neues Gerät anschaffen, achten Sie auf die Energieetiketten!
  • Klimaanlagen sind in sehr heißen Gegenden angebracht. In unseren Breiten dagegen kann man darauf verzichten. Noch. Denn wenn wir mit unserem CO2-Ausstoß so weitermachen wie bisher, beschert die globale Erwärmung auch uns bald höhere Temperaturen.